Sehr geehrte Betroffene!
Gemäß beiliegendem Entwurf fordern wir Sie auf, Ihre halbautomatischen Schusswaffen, die Kriegswaffen gleichen und per Gesetz verboten sind, innerhalb von 30 Tagen einem Berechtigten zu überlassen oder zur Vernichtung an die Polizeibehörde zu übergeben. Ein Verstoß gegen diese Anordnung ist als schwerer Verstoß gegen das Waffengesetz mit Verlust der Zuverlässigkeit verbunden und führt zwingend zum Widerruf sämtlicher waffenrechtlicher Erlaubnisse. Weiter lesen 'Verbot halbautomat. kriegswaffenähnlicher Waffen'»
J. Frey, Die Grünen, MdL: kennt Bundeslagebild zur Waffenkriminalität nicht
Eine Anfrage unseres Mitgliedes Michael Schiller an den Abgeordneten des Landtages Baden-Württemberg, Wahlkreis Lörrach, Josef Frey (Bündnis90/Die Grünen) auf der Internetseite
abgeordnetenwatch.de zieht immer weitere Kreise.
Wir nahmen Michaels Anfrage zum Anlaß eines Briefes an den MdL J. Frey, in dem es um grundsätzliche Erwägungen mit weitreichenden Konsequenzen geht. Diese betreffen das von Frey und seiner Partei sowie der SPD im Koalitionsvertrag geforderte Verbot großkalibriger Kurzwaffen.
Nichts Neues, würden Sie vielleicht jetzt einwenden. Doch, denn hier geht es um etwas äußerst Brisantes, nämlich die Begründung des Verbotes. Eine sachlich begründete Basis für dieses Verbot existiert nicht, denn laut der Aussage von J. Frey werden
Weiter lesen 'Entscheidungsrelevante Daten werden geheim gehalten'»
Wir veröffentlichen hier unseren offenen Brief an Uwe Schünemann, Innenminister Niedersachsens und selbst Sportschütze, der als oberster Dienstherr der Polizei für das “Drehbuch“ der Polizeiübung (siehe den Artikel: Fiktives Szenario im Dienste realer Strategie) die Verantwortung trägt.
Wir weisen ihn darauf hin, daß die Annahme, ein Waffensammler drehe durch, nehme Geiseln, verletze einen Menschen mit seiner Schußwaffe, jeglicher Grundlage entbehrt, machen ihn auf die Folgen aufmerksam, geben zu bedenken, warum keine realistische Basis gewählt wurde, und fordern ihn auf, in einer Presseerklärung für eine Richtigstellung zu sorgen.
Offener Brief an das Innenministerium Niedersachsen
Horrorszenario: Geiselnahme und Entführung unter Waffengewalt, Opfer angeschossen, Polizei jagt Entführer, fernsehreife Szenen, schwerer Verkehrsunfall – leidenschaftlicher Waffensammler rächt sich für Waffenverbot.
Eine neue Katastrophe, welche die geplante Verschärfung des Waffenrechts bestätigt und eine schnellstmögliche Umsetzung unabdingbar macht? Auf den ersten Blick scheint es so:
Beispiel 1 - Beispiel 2 - Beispiel 3 - Beispiel 4
Verschiedene Medien suggerieren in ihren Aufmachern eine reale Tat. Sie spulen mit Genugtuung und offensichtlichem Genuß am Schrecken im Indikativ das Geschehen ab.
Weiter lesen 'Über Fiktion, Realität und grenzwertige Suggestionen'»
Die Landesoberschützenmeisterin des Württembergischen Schützenverbandes, Hannelore Lange, fordert in Ihrem Präsidentenbrief Mai 2011 zu einer Fortsetzung des Dialoges mit Politik und Ministerien auf “und dafür zu sorgen, daß wir unseren Sport weiterhin im gewohnten Maß ausüben können“ – welche Strategien sie hat, verrät sie nicht. Wenn sie so weitermacht, wird der Sport nicht nur nicht in gewohntem Maße, sondern gar nicht mehr ausgeübt werden können und sie kann sich ganz der Traditionspflege widmen! Ein gewiß sinnvolles Unterfangen, um den sich häufenden und sich ständig verschärfenden Reglementierungen aus dem Wege zu gehen. Ein gewohntes Maß ist kaum noch möglich bzw. das Maß ist längst überschritten!
Ihre Warnung: “Wir können alles verlieren wenn wir uns dem aggressiven Verhalten von Vereinigungen anschließen, die vorgeben, die Interessen der Schützen zu vertreten“ geht in die falsche Richtung. Sie bedenkt offenbar nicht, oder will nicht wahrhaben, daß wir bereits vieles verloren haben, permanent neuen, aktionistischen Gängeleien ausgesetzt sind und sehenden Auges auf das Aus zusteuern – und das wird nicht beim Großkaliber enden!
Daher haben wir uns entschlossen, ihr in einem offenen Brief, verfasst von unserer Kollegin Dr. Hannelore Rex, unsere Meinung darzulegen. Weiter lesen 'Kontrollen findet sie gut – will sie auch das Großkaliber opfern?'»
vom Redaktionsteam des JagdWaffenNetz - hier ein Auszug:
Wie wir eingangs feststellten, fühlen wir mit den Angehörigen der Opfer und verstehen Ihre Situation. Aber wir verstehen und billigen nicht, welche Rolle Sie in der Waffenrechtsdiskussion in Deutschland spielen. Aus unserer Perspektive sind Ihre Positionen nicht nur wenig hilfreich, sondern für uns auch häufig einer faktenbasierten Sachverhaltsfeststellung abträglich. Wir würden es deshalb anerkennen – auch und gerade vor dem Hintergrund des Verlustes von Angehörigen menschlich anerkennen – und begrüßen, wenn Sie anlässlich der genannten Finanzierungs- und Glaubwürdigkeitsdiskussion so konsequent wären und Ihre Organisation auflösten. Organisationen wie der „Weiße Ring“ oder gewaltpräventive Projekte (z.B. an Schulen) würden sich sicherlich über erfahrene und engagierte Mitstreiter freuen – und über Ihr Geld. Vielleicht treffen wir uns ja dort.
Weiter lesen 'an das “Aktionsbündnis Winnenden”'»
Die im Aktionsbündnis organisierten Eltern der erschossenen Kinder von Winnenden kämpfen seit zwei Jahren gegen Gewalt an Schulen.
Ein bewundernswerter Ansatz: Statt in stiller Trauer in sich zu vergehen, die Kraft und Energie zu bündeln. Verhindern, dass sich derartiges wiederholt. Mithelfen, dass keine Gewalteskalationen mehr stattfinden. Respekt vor den Mitmenschen lehren. Und dies in einer derart brutalen Welt, in der Gewalt gefilmt wird und wir tatenlos zusehen, wie sich gemobbte Schüler ihren einzigen Ausweg im Freitod suchen.
Dies Ziel vor Augen, traten auch Schützen in Erscheinung, die sich anboten, dabei zu helfen, die Ursachen einer solchen Tat anzugehen, sich anboten, gemeinsam mit den betroffenen Eltern zu agieren, gemeinsam gesellschaftspolitisch etwas zu verändern.
Leider wurde nichts daraus, da man beim Aktionsbündnis erwartete, dass man sich uneingeschränkt allen Forderungen des Bündnisses anschließe.
Alle Fakten, sachlichen Erklärungen, warum und weshalb Weiter lesen 'an Schulen“ zum Thema Waffenrecht'»
Bestimmt das Geschlecht, die Tatwaffe und das Bundesland die Schlagzeilen? Lörrach und Plochingen sind nicht die ersten Fälle seit Winnenden, bei denen Menschen durch Schusswaffen den Tod gefunden haben. Aber in beiden Fällen waren die „schwachen" Frauen die Ausführenden. In beiden Fällen begann das Geschrei nach neuen Waffenverboten.
Somit stellt sich die Frage warum? Weiter lesen 'Ein Beitrag von Katja Triebel'»
Die Aufarbeitung des School Shootings in Winnenden 2009 steht nicht nur "unter keinem guten Stern", sondern offenbart auch erhebliche Schwächen in der Wahrnehmung, Analyse und Verarbeitung solcher Straftaten. Das ist schon deswegen bedauerlich, weil das Lernen aus dieser Tat wesentlich wichtiger für die Verbesserung der Inneren Sicherheit wäre, als aktionistische und hinsichtlich ihrer Wirkung Weiter lesen 'Fiasko Winnenden-Aufarbeitung'»
Nach Berichten verschiedener Tageszeitungen im Lübecker Raum soll auch dort auf Initiative und mit breiter Unterstützung von Rot / Grün eine Waffenbesitzsteuer eingeführt werden.
Der Lübecker Grünen-Politiker Karl-Heinz Haase bezeichnet eine Waffensteuer als „logisch und moralisch“ richtig – nicht allein zur Refinanzierung der Kontrollen. „Das Thema Kampfhunde hat man auch mit Steuern in den Griff bekommen – warum sollte dies nicht auch bei Waffen funktionieren“, sagt Haase. Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Ragnar Lüttke, ist für die Abgabe: „In einer Zivilgesellschaft sollte es so wenig Waffen geben wie möglich.“