Category: Panorama

Waffenbesitzer bekommen Besuch von der Polizei

Von , 17. Januar 2012 18:28

Das melden die  Aachener Nachrichten. Es sieht so aus, als würde die Einführung des nationalen Waffenregisters in Deutschland auch gleich dazu benutzt, die Waffen zu kontrollieren sowie ihre sichere Verwahrung. Unangekündigt. Über weitere Serviceangebote des Hausbesuchedienstes werden wir Sie selbstverständlich auf dem laufenden halten.

Ach ja, ein kleiner Nebeneffekt sollte nicht verschwiegen werden: mit einer einheitlichen Waffendatei sollen Beamte vor Einsätzen schnell erkennen, welche Bürger Waffen zu Hause haben.

 “Viele Waffenbesitzer in der Städteregion werden in der nächsten Zeit Besuch von der Polizei erhalten. Der Hintergrund: In Deutschland gilt ab 2013 ein einheitliches Waffenregister, für das alle Waffen erfasst und registriert werden.

Diese Daten werden dann bundesweit allen zuständigen Behörden zur Verfügung stehen. Bislang sind sie bei fast 600 einzelnen Behörden gespeichert, aber nicht miteinander vernetzt. Schätzungen zufolge Weiter lesen 'Waffenbesitzer bekommen Besuch von der Polizei'»

Ideologiegesteuerte Entwaffnung durch Enteignung

Von , 2. Dezember 2011 20:42

Katja Triebel widerlegt in ihrem offenen Brief in sachlicher und faktenreicher Analyse, die auch für Nichtwaffenbesitzer gut verständlich ist, die polemischen Behauptungen und falschen Aussagen von Björn Tschöpe (SPD Bremen).

Tschöpe findet es "schrill, daß Zwölfjährige mit der Wumme auf dem Schießstand stehen dürfen" und hält es für "skandalös, daß in Deutschland Mordwaffen legal als Sportwaffen verwendet werden dürfen." Auch bei sehr viel gutem Willen fällt es schwer, hier auch nur einen Ansatz von Sachlichkeit oder gar Sachverstand zu erkennen - und das bei einem gewählten Politiker! Man könnte sagen, daß diese üblen Diffamierungen an Aufhetzung grenzen.

Wir bitten dringend um Bekanntmachung und weite Verbreitung.

Offener Brief von Katja Triebel

Jahrmarkt der Eitelkeiten

Von , 8. November 2011 09:45

Mit Schreiben vom 29.07.2011 hat der BSSB Aktionen von prolegal "aufgrund der Vorkommnisse im Rahmen der letztjährigen Deutschen Meisterschaft (...) und den nachfolgenden Ereignissen der vergangenen Monate" verboten.
Im Fall einer Zuwiderhandlung, zu der der BSSB auch das Auslegen von Infomaterial zählt, wird sich vorbehalten, vom Hausrecht Gebrauch zu machen. Weiter lesen 'Jahrmarkt der Eitelkeiten'»

Auswertung der polizeilichen Kriminalstatistik des BKA

Von , 11. Juli 2011 22:47

Wer sich vehement für ein Verbot von großkalibrigen Kurzwaffen (kurz GK-KW) in Privathand ausspricht oder zusätzliche Sicherungsmaßnahmen an den übrigen Waffen gesetzlich vorschreiben lassen will, sollte, zumindest als Politiker, Fakten nennen können, die diese Forderungen rechtfertigen würden.

Von Fakten sind die betreffenden Politakteure jedoch weit entfernt. Sie lassen sich lieber vom Wunsch nach Publicity oder dem Druck vieler Medien leiten. Würden die Damen und Herren sich mit den polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) gewissenhaft befassen, kämen sie zu folgendem Ergebnis:

Die PKS 2010, welche im Moment beim Bundeskriminalamt erhältlich ist, ist nur ein Kurzbericht und nicht so ausführlich wie die der letzten Jahre. Zieht man die der letzten Jahre hinzu, stellt man fest:

Straftaten, bei denen Schusswaffen entweder tatrelevant waren oder einfach nur durch den Tatverdächtigen geführt wurden, sind nicht danach unterschieden worden, ob die Schusswaffe eine illegale oder eine legale Schusswaffe war oder ob es eine Kurzwaffe (Pistole/Revolver) oder eine Langwaffe (Büchse/Flinte) war. Auch wird nicht nach scharfen Schusswaffen und Schreckschusswaffen/Replika unterschieden. Keine PKS schlüsselt das auf.

Es gibt also keine behördlichen, öffentlich zugänglichen Statistiken, die belegen würden, in wie weit Sportschützen und ihre legalen Sportwaffen bei Straftaten von Bedeutung sind. Erstaunlich daran ist aber, dass die Zahlen dazu dem BKA bekannt sind. Seitens des BKA wird das Bundeslagebild zur Waffenkriminalität, welches über die wirklichen Zahlen und Fakten Aufschluss geben könnte, als "geheim" eingestuft und damit der Öffentlichkeit vorenthalten. Über den Grund kann man nur spekulieren, muss jedoch zu dem Ergebnis kommen, dass die Forderung nach weiteren  Verschärfungen des Waffenrechts ganz offensichtlich jeder kriminalstatistischen Begründung entbehrt.

Lesen Sie dazu die interessante Auswertung von Nico Catalano.

„Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.”

Von , 9. Juli 2011 14:08

Frau Triebel, nach dem umstrittenen Grün-Roten Koalitionsvertrag in Baden Württemberg steht scheinbar eine neue Zumutung für Jäger, Sammler und Sportschützen auf dem Programm: Die zwingende Verwendung von Sperrelementen für den Transport von Waffen. Wie ist dazu Ihr Kenntnisstand?

Katja Triebel: "Zum Glück ist die Verwendung von Sperrelementen noch kein Gesetz, sondern nur eines von vielen Zielen, die die neue rot-grüne Koalition in Bremen beschlossen hat.
Wir konnten jedoch schon bei allen Waffengesetzen und deren Änderungen beobachten, dass gerade die kleinen Stadtstaaten ihre Ziele durchsetzten. Weiter lesen '„Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.”'»

Vernichten wir unser kulturelles Erbe?

Von , 11. Juni 2011 13:54

Gregor WensingGregor Wensing, Kulturreferent des Kuratoriums zur Förderung historischer Waffensammlungen e.V.,

über die Bedeutung historischer Waffen und ihre Gefährdungen gestern und heute, die kulturellen Leistungen ihrer Sammler und die zunehmenden Einschränkungen ihrer kulturbewahrenden Tätigkeit, die zu einer unaufhaltsamen Vernichtung dieser Fingerabdrücke der Geschichte sowie einem weiteren Verlust eines grundlegenden Teiles unserer gemeinsamen Kultur führen.

Weiter lesen 'Vernichten wir unser kulturelles Erbe?'»

Entscheid des VG Freiburg

Von , 4. Juni 2011 09:42

Das Verwaltungsgericht Freiburg entschied am 04.05.2011, daß die Gebührenfestsetzung für die Überprüfung der sicheren Verwahrung zulässig ist, auch wenn die sichere Aufbewahrung bereits nachgewiesen wurde, kein Verdachtsmoment vorlag und kein Fehlverhalten festgestellt werden konnte (Aktenzeichen 4 K 623/11).

Um gleich eines klar zu stellen: Das gilt für Waffen aller Kaliber, also auch Kleinkaliberwaffen, die im Wert kaum über dieser Summe liegen werden.

Schon mit 93,44 Euro ist der Waffenbesitzer dabei, der diese Amtshandlung in seinem Pflichtenkreis hinnehmen muß, so die Ausführungen in der Begründung.
Weiter lesen 'Entscheid des VG Freiburg'»

Angriff von der logistischen Seite

Von , 19. Mai 2011 17:29

Änderung der AGB der Deutschen Post:

Ab 1. Juli 2011 werden Pakete, die Waffen, insbesondere Schußwaffen, oder Teile davon, Waffenimitate oder Munition enthalten, von der internationalen Beförderung ausgeschlossen (AGB, §2, Abs. 2, Nr. 10)

Eine weitere Einschränkung, ein weiterer Schritt zu einem vollständigen Verbot von Schußwaffen in privatem Besitz? Jetzt ein Anlauf von der logistischen Seite her? Ein perfektes Zusammengehen; zumal wenn der mündige Bürger Weiter lesen 'Angriff von der logistischen Seite'»

Selbsthilfegruppe für legale Waffenbesitzer

Von , 8. September 2010 22:23

Beim Besuch der Deutschen Meisterschaft 2010 auf der Olympiaschießanlage in Garching Hochbrück trafen sich die beiden Kurzwaffenschützen Dr. Ing. Markus Bartram und der Oberpfälzer Bezirksjugendleiter Roland Steger zum informellen Gespräch.
Als Kurzwaffenschütze im DSB hat Dr. Bartram bereits mehrere international Titel errungen und mehrere Rekorde inne. Grund des Treffens war das Engagement von Dr. Bartram bei Prolegal einer Interessengemeinschaft für Waffenbesitz.

Steger: Dr. Bartram, bei der Deutschen Meisterschaft ist das beherrschende Thema „pro legal“. Wie ich erfahren habe handelt es sich dabei um eine Interessengemeinschaft, sie treten hier als der Ansprechpartner für Prolegal auf, für was steht Prolegal?

Dr. Bartram: In Deutschland sind immer mehr Menschen von einem völlig übertriebenen Waffengesetz betroffen.. So können Hausfrauen, die sich ein Küchenmesser kaufen unbedacht kriminell werden ....weiterlesen

Ein Beitrag von Dr. Georg Zakrajsek

Von , 31. August 2010 10:55

An den blutigen Amoklauf von Winnenden hat sich nahtlos ein weiterer Amoklauf angeschlossen: Der Amoklauf gegen die Besitzer legaler Waffen. Unblutig aber sehr erfolgreich.
Im Visier der Amokläufer: die Sportschützen, die Jäger und die Waffensammler und ihre Waffen. Sie haben nicht gemordet, auch mit ihren Waffen wurde nicht gemordet, gemordet hat bekanntlich ein durchgedrehter Schüler. Der aber ist tot. Die verständliche Wut der Betroffenen geht daher nicht gegen den Täter sondern – völlig unlogisch und sinnlos – gegen das Tatwerkzeug.
Wie ein kleines Kind, das sich an der Tischkante gestoßen hat und weinend: „Du böser Tisch!“ schreit, ist der Schuldige schnell ausgemacht: Die Waffe ist es, nicht der Mörder. Diese Einstellung ist pures Mittelalter. Auch dort wurden Tiere oder Bäume und andere Gegenstände feierlich verurteilt und öffentlich verbrannt. Primitive Gemüter fühlen Weiter lesen 'Ein Beitrag von Dr. Georg Zakrajsek'»

Anmelden | Panorama Theme by Themocracy angepasst von pcom