Internationale Vernetzung: warum diese notwendig und wichtig ist


UN-Gewehrgrabscher

16. Juni 2010 11:14
Die Obama Regierung verkündete vor wenigen Wochen ihre Unterstützung für den UN-Handfeuerwaffen-Vertrag. Dieses internationale Abkommen begründet reale Risiken für die Freiheit gesetzestreuer Bürger, denn es macht es schwieriger - wenn nicht völlig illegal – Waffen zu besitzen. Die UN behauptet, dass Kleinwaffen, die in bewaffneten Konflikten benutzt werden, jedes Jahr 300.000 Todesfälle weltweit verursachen. Diese ungeprüfte Zahl soll das Ergebnis von inneren Unruhen und Bürgerkriegen sein. Die Lösung, die von der UN vorgeschlagen wird, um „Aufrührer“ vom Erwerb von Kleinwaffen abzuhalten, ist, den weltweit verfügbaren Pool der Kleinwaffen durch Regierungsmaßnahmen zu verkleinern. Nationen, die diesen Vertrag ratifizieren, werden aufgefordert, verschiedene Waffenarten „zu verhindern, zu bekämpfen und auszurotten“, um „den unerlaubten Handel mit Handfeuerwaffen zu untergraben.“ Solch ein Plan konsequent umgesetzt, würde notwendigerweise zum Verbot der privaten Legalwaffen führen. Ein solches Verbot kann als eine angemessene Lösung für Regierungen erscheinen, die ihren Bürgern nicht mehr vertrauen, aber sie stellt eine gefährliche Missachtung der Sicherheit und der Freiheit jedes Einzelnen dar. Denn: Nicht alle Aufstände und Widerstandsbewegungen sind schlecht. Anders gesagt: warum haben gerade autoritäre Regimes wie Syrien, Kuba, Ruanda, Vietnam, Zimbabwe und Sierra Leone den legalen privaten Waffenbesitz verboten? Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Rudy Rummel schätzt, dass die 15 übelsten Regimes während des 20. Jahrhunderts 151 Million ihrer eigenen Bürger ermordeten. Das sind 1.5 Million Opfer pro Jahr. Selbst wenn alle der behaupteten 300.000 jährlichen Todesfälle von bewaffneten Konflikten auf Kleinwaffen zurückgeführt werden könnten, ist die Gefahr durch einen Unrechtsstaat ermordet zu werden viel höher, als von einem böswilligen Nachbarn erschossen zu werden. Der angesprochene UN-Vertrag führt zu mehr Reglementierung von Waffenbesitz. „Nachdem der Vertrag unterschrieben worden sein wird und seine Kraft entfaltet, dann werden Sie sehr schnell feststellen, dass er genau diese Auswirkungen haben wird. Die Regierungen wissen, dass sie diese Art der Gesetzgebung in einem nationalen Rahmen nicht durchbekommen werden, daher ist die Gefahr groß, dass sie ein internationales Abkommen als Entschuldigung verwenden, um es doch noch umsetzen zu können.", so eine Einschätzung eines Insiders. Der UN-Handfeuerwaffen-Vertrag öffnet somit eine Hintertür für die Einschränkung des privaten legalen Waffenbesitzes. Diese Gefahr wird umso größer, umso mehr mehr Regierungen sich diesen Regelungen anschließen. Am 24.05.2010 hat dies der amerikanische Präsident bereits angekündigt. Unsere Kanzlerin schweigt dazu bislang! Auch die Gegner des Waffenbesitzes nutzen diese Möglichkeit, um sich zu profilieren. Auch das Aktionsbündnis Winnenden fährt in den nächsten Tagen nach New York. Diese Einladung ist auch auf die internationale Vernetzung des Aktionsbündnisses zurückzuführen, so trägt das Bündnis das Logo der IANSA (mehr zu dieser Organisation finden Sie hier: http://www.pro-legal.de/index.php/2010/05/03/weg-mit-den-waffen-keine-waffen-keine-gewalt/). Genau diese Entwicklungen der letzten Wochen haben auch prolegal darin bestärkt, sich international zu vernetzen. Diese Möglichkeit bot sich schon kurz nach Gründung. So war die Second Ammendment Foundation (SAF), eine US-amerikanische Organisation, auf prolegal zugekommen und hat den Kontakt zur IAPCAR hergestellt. prolegal ist mittlerweile der deutsche Vertreter der IAPCAR. Apropos Aktionbündnis Winnenden:  Das Aktionsbündnis Winnenden, das sich ja das Verbot insbesondere von großkalibrigen Privatwaffen in Haushalten auf die Fahne geschrieben hat, will Ende der Woche 100.000 Unterschriften, so entsprechende Pressemitteilungen, in Berlin übergeben. Das ist interessant, schon aus dem Grund, weil vor gerade 4 Wochen zwei Vertreter des AWB mitgeteilt hatten, dass gerade einmal 8.000 Befürworter zu einer Unterschrift bewegt werden konnten.... (Quelle: http://greiz.otz.de/web/greiz/startseite/detail/-/specific/Tod-der-Tochter-durch-einen-Amokschuetzen-2107947976)

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