Ein Kommentar von Dr. David Schiller zum Vorhaben der Initative "Keine Mordwaffen als Sportwaffen"
Heute morgen hat ein uns alle nur allzu gut bekannter "Journalist und Autor" - so jedenfalls seine Selbstbeschreibung - sich wieder mal zu Wort gemeldet und auf seiner Sportmordwaffen-Homepage eine Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof veröffentlicht. Diese möchte er als Widerlegung der Ablehnungsentscheidung seiner Beschwerde durch das Bundesverfassungsgericht im Februar diesen Jahres gewürdigt wissen. Das angeblich "lasche deutsche Waffengesetz und die Ablehnung der Beschwerde gegen das Gesetz durch das Bundesverfassungsgericht verstoßen gegen die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten", so Grafe, der wenig juristisch oder politisch Fundiertes in seiner Beschwerde vorbringt. Anscheinend hat er zwischenzeitlich immer noch keine andere Beschäftigung und zieht so weiter als einsamer Streiter auf seinem Kreuzzug.
Man sollte allerdings nicht allzu viel Zeit und Aufmerksamkeit für diesen Selbstdarsteller opfern - er ist auch nur einer unter vielen tausenden deutscher Journalisten, die derzeit ohne Arbeit oder Anstellung sind und mühsam nach einem Weg suchen, ohne viel Anstrengung zu Geld zu kommen...